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Pflege in der Klinik Hallerwiese / Cnopf´sche Kinderklinik

TOP-Ergebnisse in der Elternbefragung von Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser
und Kinderabteilungen in Deutschland e. V. (GKinD) für das 1. Quartal
2015.

Unseren Krankenschwestern und -pflegern ist es ein Anliegen, den individuellen Bedürfnisse aller Patienten gerecht zu werden, Ihnen und Ihren Angehörigen in schwierigen Lebenssituation Halt und Geborgenheit zu geben.

Unser größtes Ziels sind nicht nur gesunde, sondern auch zufriedene Patienten. Wir lassen unsere Qualität in der Pflege auch extern messen.

Ergebnisse 1. Quartal 15

1.

Pflegemodell

Das Pflegemodell an der Klinik Hallerwiese und der Cnopf´schen Kinderklinik nach Dorothea Orem

Ein Pflegemodell schafft ein Rahmenwerk, welches die Pflegeforschung, die Pflegepraxis und das Pflegewissen verbindet.

Das Pflegemodell an dem wir uns orientieren, basiert auf dem Selbstpflegemodell nach Dorothea E. Orem. Der Mensch ist ein ganzheitliches Wesen. Die Fähigkeit zur Selbstpflege wird durch innere und äußere Faktoren beeinflusst (Erkrankungen, körperliche, geistige und seelische Einschränkungen). Die Handlungen zur Selbstpflege werden täglich und bewusst ausgeführt und beruhen auf den individuellen Bedürfnissen. Unsere Arbeit als Pflegekräfte setzt ein, wenn die Menschen aus gesundheitlichen Gründen nicht ausreichend für sich selbst sorgen können.

  • Für uns steht der Patient ganzheitlich, zusammen mit seinen Angehörigen, im Mittelpunkt der Arbeit. Unsere Pflege zeichnet sich durch einen respektvollen und individuellen Umgang aus. Durch menschliche und fachliche Kompetenz schaffen wir die Grundlage für ein vertrauensvolles Verhältnis.
  • Die Pflegekräfte schätzen die Befähigung der Patienten zur Erfüllung aktueller und vorhersehbarer Selbstpflegeerfordernisse ein. Dies geschieht mittels der Pflegeanamnese.
  • Die Pflegekräfte achten darauf, wann der Patient aus therapeutischen Gründen Selbstpflegebehandlungen nicht ausführen sollte, wann und wie er seine vorhandenen Befähigungen verbessern kann, oder unterstützen ihn auf dem Weg neue Fähigkeiten zu erlernen.
  • Die Pflegekräfte legen Pflegepläne fest, die sicherstellen, dass alle erforderlichen Schritte unternommen werden, um die Selbstpflegekompetenz des Patienten zu fördern, zu unterstützen, bzw. mit veränderten Lebenssituationen zurechtzukommen.
  • Pflegekräfte beziehen die Patienten und deren Angehörige / Eltern in den Pflegeprozess mit ein
2.

Pflegeprozess

Pflege bedeutet eine ständige Auseinandersetzung mit Menschen, denen die Kranken – und Kinderkrankenpfleger  in ihrer täglichen Arbeit begegnen. Menschenbild, Weltbild und Auffassung über Gesundheit und Krankheit prägen die Handlungen maßgeblich.

Der Pflegeprozess ermöglicht eine laufende Einschätzung der Situation des Patienten, er gewährleistet Kontinuität in der Pflege und ist ein wesentlicher Bestandteil der Qualitätssicherung.

Er beinhaltet:

  • Informationssammlung
  • Pflegeplanung
  • Durchführen der Pflege
  • Beurteilung der Pflege

Daraus ergibt sich:

Bei der Aufnahme eines Patienten wird eine Pflegeanamnese erstellt. Dabei werden die Gewohnheiten, Fähigkeiten, Bedürfnisse und Gesundheitsressourcen des Patienten ganzheitlich erfasst. Soweit absehbar werden bereits Faktoren, die bei der Entlassung wichtig werden, erfasst.

Als Grundlage für die individuelle Pflegeplanung eines jeden Patienten dient die Pflegeanamnese.

In der Pflegedokumentation werden die Daten gesammelt, der Verlauf kontrolliert und die geleistete Pflege beurteilt. Sie ist ein wichtiges Instrument der Qualitätssicherung.

Durch die Übergabe am Bett werden die Patienten in die Abstimmung und Kontrolle der geplanten und durchgeführten Maßnahmen mit einbezogen.

Die Pflegevisite ist eine spezielle Form der Beurteilung pflegerischer Handlungen.

3.

Pflegeleitbild

  • Wir sind davon überzeugt, dass alle Menschen nach Gottes Ebenbild geschaffen sind. Sie haben eine unverwechselbare Persönlichkeit und eine unverlierbare Würde. Menschliches Leben ist von Gott geschenkt und deshalb unantastbar.
  • Die Würde und Persönlichkeit aller Menschen wird von uns geachtet und niemand auf seine Krankheit, Einschränkung oder seinen sozialen Status reduziert.
  • Wir sehen es als unseren Auftrag an, das Evangelium durch Wort und Tat zu bezeugen. Uns ist es wichtig, dass Gottes Wort auch da zu hören ist, wo gepflegt, geheilt, getröstet und beraten wird. Dazu bieten wir Andachten, Gottesdienste und seelsorgerliche Betreuung an.
  • Zu uns kommen Menschen aus allen Kulturen und Religionen. Wir gehen freundlich und offen auf sie zu, respektieren ihre Gewohnheiten und sind stets zum Dialog bereit.
  • Wir begegnen uns im täglichen Umgang mit Respekt, gegenseitiger Akzeptanz und Toleranz. Wir erkennen die Leistung jedes Mitarbeiters an.
  • Wir tauschen Erfahrungen und neues Wissen aus, befähigen Mitarbeitende zu Eigen- und Selbstständigkeit und fördern sie durch gezielte Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen.
  • Wir gestalten die Erde mit, indem wir in der täglichen Arbeit auf einen umweltschonenden Mitteleinsatz achten und benötigte Materialien wirtschaftlich einsetzen.
  • Menschen haben ein Recht auf Wissen über sich selbst, ein Recht an Entscheidungen mitzuwirken, die ihr Leben und ihre Gesundheit beeinflussen.
4.

Pflegesystem

Die leitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verpflichten sich zur Umsetzung eines kooperativen Führungsstils. Sie sehen die Mitarbeitenden, deren Engagement, Motivation und Einsatz als Voraussetzung für den Erfolg der Arbeit.

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, ist der Pflegedienst in der Organisationsform der Bereichspflege organisiert.

Daraus ergibt sich für die Mitarbeitenden:

Je nach Qualifizierung der Mitarbeiter und Arbeitsintensität der Station, wird die Bereichseinteilung von der Stationsleitung oder ggf. deren Stellvertretung übernommen.

Jeder Mitarbeiter ist für die sinnvolle Arbeitsplanung, Arbeitsvorbereitung, Arbeitsdurchführung und das Arbeitsergebnis persönlich und ungeteilt verantwortlich.

Daraus ergibt sich für die Patienten:

Jede Patientin und jeder Patient hat in einer Arbeitsschicht eine Bezugsperson und darin feste Ansprechpartner für ihre/seine Bedürfnisse.